Archiv für März 2015

Mo 06.04.: VIVA BELGRADO / MASKROS


Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: 6 – 8 Euro

VIVA BELGRADO aus Cordoba vereinen die Insentität des Screamo wie man ihn vor allem von RAEIN und LA QUIETE liebt mit flirrenden Post-Rock Gitarren, die einem sonst nur bei THIS WILL DESTROY YOU und EXPLOSIONS IN THE SKY entgegenfliegen. Diese unglaublich großartige Symbiose hat die Band jetzt auf ihrem ersten Album „Flores Carne“ mit einer absolut ergreifenden Atmosphäre eingefangen. Das muss man einfach gehört – und gesehen – haben! Das Matinee-Konzert am frühen Abend werden MASKROS aus Saarbrooklyn eröffnen. Die Band mit Leuten von FUCK, WOLVES wurzelt ebenfalls im Screamo, geht aber mit TOUCHÉ AMORÉ-mäßigem Hardcore-Elementen über das Genre hinaus.

Fr 20.03.: CLASS / FINISTERRE


Einlass: 21:00 Uhr
Beginn: 21:30 Uhr
Eintritt: 6 – 8 Euro

CLASS sind eine neue Band aus Mailand mit Mitgliedern der Hardcore-Band HOLY. Statt Dampfwalzen-Sound gibt’s bei CLASS allerdings flotte, schnelle, kurze Songs. In 12 Minuten reißt die Truppe 12 Stücke runter. Im Frühjahr erscheint die erste 7″ auf Adagio 830. Nach langer Zeit spielen FINISTERRE mit ihrem Crust/D-Beat wieder in Darmstadt. Die Band aus Köln war zuletzt bei unserem Festival 2012 zu Gast.

Fr 13.03.: SALAD DAYS: A Decade Of Punk In Washington DC (1980-90)


Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt frei
Ort: Zucker

„Those fucking people changed my life!“ fährt es Dave Grohl, dem Rock- Messias des 21. Jahrhunderts, mit großen Augen über die Lippen als er sich an die Punk- und Hardcore-Szene in der US-Hauptstadt in den Achtzigern und Neunzigern erinnert. Eben dieser einzigartigen und für die Musikwelt bis heute bedeutenden Szene widmet sich der neue Dokumentarfilm „Salad Days: A Decade Of Punk In Washington DC (1980-90)“ und versucht sich dem Urknall für eine Bewegung zu nähern, die bis heute nachwirkt.

Die Regisseure Scott Crawford und Jim Saah beleuchten die Wurzeln einer Szene um ikonische Bands wie MINOR THREAT, BAD BRAINS, RITES OF SPRING und FUGAZI. Damals als plötzlich Platten ohne Major-Labels veröffentlicht ,Touren auf eigene Faust ohne Agenturen gebucht wurden und ein ganz neuer, roher Sound geprägt wurde, der sogar (ungewollt) zum Nährboden für die explosionsartige Popularität des „Alternative Rock“ Anfang der Neunziger avancierte. Dabei versuchen die Filmmacher vor allem die Frage zu beantworten was aus den Protagonisten dieser (ehemals) unermüdlichen DIY-Szene geworden ist, deren Spirit unbändige jugendliche Energie, aber auch ein fester Glaube an Ideale war – „Was bleibt vom Punk, wenn sie die Wut verliert?“

Salad Days trailer from Clean Cuts & Cerebral Lounge on Vimeo.